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Wasserstoff – grüne Zukunftsenergie

Wasserstoff – grüne Zukunftsenergie

Wussten Sie, dass wir ohne Wasserstoff keine Reisen ins Weltall starten könnten? Tatsächlich hat bereits in den 1960er-Jahren die Raumfahrt das vielseitige Gas für sich entdeckt. In den kommenden Jahrzehnten setzte die Forschung voll auf Wasserstoff: Er sollte uns als Energieträger aus der Abhängigkeit von Öl Und Kohle befreien. Doch wohin hat sich die Wasserstoff-Verwendung nun wirklich entwickelt?


Brauchen wir Wasserstoff?

Wasserstoff ist vielseitig einsetzbar. Das macht ihn für unser modernes Leben so wichtig.

Wir können ihn beispielsweise als Energieträger verwenden. Das heißt, dass man mit Wasserstoff Turbinen antreibt, die Strom produzieren. Dieser fließt dann in unser normales Stromnetz. Das ist möglich, weil sich Wasserstoff gut speichern lässt.

Auch die Industrie ist auf Wasserstoff angewiesen. Beispielsweise bei der Herstellung von Düngemitteln. Auch zur Kupferherstellung, beim sogenannten „Polen“, wird Wasserstoff eingesetzt. Aber auch zum Härten von Fetten in Lebensmitteln brauchen wir das Gas. Und zwar recht viel davon: Weltweit sind es über 500 Mrd. Kubikmeter jährlich.

Daneben kann man Wasserstoff auch tanken. Wie in unserem Raketenbeispiel gezeigt, dient er auch in zukünftigen Brennstoffzellen-Fahrzeugen als Treibstoff.


Wie wird Wasserstoff erzeugt?

Vor allem unsere moderne Industrie hat einen großen Hunger nach Wasserstoff. Um diesen zu stillen, nutzte man für etwa 95 % des Bedarfs den sogenannten Gasreformierungsprozess. Das Problem an dieser Methode ist aber, dass dabei CO2 frei wird. Also suchte man nach neuen, umweltschonenderen Arten der Produktion: wie der Elektrolyse. Hier wird aus Wasser und Strom neben Sauerstoff auch Wasserstoff hergestellt.

Eine Innovation, die Elektrolyse in großem Rahmen ermöglicht, ist beispielsweise der Siemens SILYZER.


Was ist denn nun „grün“ am Wasserstoff?

Wasserstoff wird oft als Zukunftsenergie bezeichnet. Zu Recht, denn sowohl die Herstellung aus Öko-Strom als auch sein Verbrauch ist nachhaltig und umweltgerecht.

Zur Elektrolyse wird Energie benötigt. Und davon haben wir zu manchen Zeiten mehr als genug: Denn oft wird Sonnen- und Windenergie genau dann erzeugt, wenn sie nicht verbraucht werden kann. Wertvolle Energie, die leider bisher oft ungenutzt bleibt. Verwenden wir doch diese überschüssige Energie dazu, Wasserstoff aus Elektrolyse zu gewinnen. Eine gute Idee, denn so kann sie optimal genutzt werden – ganz ohne Verschwendung. Und die Herstellung von Wasserstoff aus Elektrolyse ist dabei dann auch völlig CO2-frei.

Nachhaltig von Anfang an: Denn die PEM-Elektrolyseure sind sowohl im Bau als auch im Betrieb und im Rückbau nahezu schadstofffrei.

Wasserstoff aus PEM-Elektrolyse: ein doppelter Nutzen für Mensch, Klima und Umwelt.