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Power-to-Gas, Netzdienstleistungen

Flexibilität im Energienetz, optimale Nutzung schwankender regenerativer Energie und eine hervorragende CO2-Bilanz: Der SILYZER zeigt rund um Power-to-Gas-Lösungen und Netzwerke eine starke Leistung.

Überschuss-Energie

© Clean Energy Partnership

Die Integration erneuerbarer Energien in das bestehende Stromnetz stellt Netzbetreiber vor große Herausforderungen: Flexibilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Energieversorgung müssen gewährleistet sein. Doch die Erzeugung von Strom aus regenerativen Quellen schwankt. Hier bietet der SILYZER eine passende Lösung: Er dient als Lastkomponente zum Ausgleich von Versorgungsschwankungen im Stromnetz. Er wandelt die regenerativ erzeugte elektrische Überschuss-Energie in chemische Energie um. Diese kann dann ober- oder unterirdisch gespeichert werden. Eine Innovation, die unserem Energiehunger und unserer Umwelt zugutekommt: Der SILYZER ermöglicht die bisher schwierige Speicherung und Rückwandlung umfangreicher Energievorräte.


Methanisierung

Bei der Methanisierung oder Sabatier-Reaktion reagiert Kohlenstoffmonoxid mit Wasserstoff zu Methan und Wasser – bei Temperaturen von 300–700 °C. Da Methan der Hauptbestandteil von Erdgas ist, kann es zu 100 % in das bestehende Gasnetz eingespeist werden. Damit steht es als saubere Energie für Verbraucher zur Verfügung.

Auch Biogas kann zur Methanisierung verwendet werden. Wird der im SILYZER gewonnene Wasserstoff zugegeben, folgt die Umsetzung des im Biogas enthaltenen CO2 zu Methan.

Regelenergie

Das Leistungsgleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -abnahme muss jederzeit aufrechterhalten werden. Denn ein Mangel an Erzeugungsleistung (oder Überschuss an Verbrauchsleistung) äußert sich als „Netz-Frequenzabfall“.

Ein Überschuss an Erzeugungsleistung (oder Mangel an Verbrauchsleistung) verursacht einen Frequenzanstieg.

Der Regelleistungseinsatz soll nun einerseits die Frequenz unter allen Umständen innerhalb bestimmter Toleranzbereiche um die Sollfrequenz von 50 Hz halten. Andererseits soll er mögliche bestehende, regionale Abweichungen der Leistungsbilanz von ihrem Sollwert beseitigen. Hierzu ist der Einsatz mehrerer Regelleistungsarten erforderlich. Die Primärregelleistung muss innerhalb von wenigen Sekunden vollständig zur Verfügung stehen, nachfolgend setzt die Sekundärregelleistung ein, die dann schließlich durch die sog. Minutenreserve abgelöst wird. Zusammen sind sie in ihrem dynamischen und zeitlichen Zusammenwirken aufeinander abgestimmt.

Der Einsatz des SILYZER rechnet sich auch hier: Als dynamische Lastkomponente im Regelenergiemarkt gleicht er Versorgungsschwankungen im Stromnetz aus. Somit kann der SILYZER für Energieversorger und Netzbetreiber eine wichtige strategische Komponente darstellen.

Rückverstromung

Wasserstoff ist speicherbar. Um keinen Strom zu verschwenden, gewinnt der SILYZER aus überschüssigem Strom Wasserstoff. Dieser kann dann – bei Bedarf – in Gasturbinen wieder in Strom umgewandelt werden. Dank der sogenannten Rückverstromung steht somit Energie immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird.

Vorteile für Netzbetreiber und Systemdienstleister

Immer eine intelligente Lösung – der SILYZER:

  • Bietet Dynamik innerhalb von Millisekunden

  • Mit guten Eigenschaften wie robust, wartungsarm und sicher

  • Erzeugt Wasserstoff als betriebssicheren Energieträger und Wertstoff

  • Dient als zuverlässige und bewährte Komponente für Regelenergie und Power-to-Gas-Konzepte