Vorteile Safety Integrated for Process Automation

Einfache Integration ins Leitsystem

Unser innovatives sicherheitstechnisches System kann unter Verwendung von SIMATIC S7-400FH, SIMATIC ET 200M und ET 200S sowie dem Drucktransmitter SITRANS P an jedes beliebige Leitsystem (DCS) angeschlossen werden.

Einzigartig in diesem Zusammenhang ist die Integrationsmöglichkeit in unser innovatives Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7. Diese Kombination sorgt für kürzere Engineeringzeiten, eine höhere Betriebsleistung, Einsparungen bei der Ersatzteilhaltung und niedrigere Gesamtwartungskosten.

Gemeinsame Anbindung über bewährte Standards

Beim Anschluss von Standard- und sicherheitsgerichteten I/O-Baugruppen/Modulen und -Geräten wird die bewährte Feldbus-Technologie PROFIBUS DP und PROFIBUS PA verwendet.

Sicherheitsgerichtete und Standardkommunikation nutzen dabei dasselbe Busmedium. Dies gilt auch für die Anbindung sicherer Drucktransmitter, beispielsweise des SITRANS P DS III an PROFIBUS PA mit PROFIsafe nach SIL 2 (proven in use). Die Safety Integrated Feldbus-Technologie mit PROFIsafe gestattet eine zertifizierte, sicherheitsgerichtete Kommunikation zwischen Controllern, dezentraler Sicherheitsperipherie und sicherheitsgerichteten Prozessinstrumenten. Redundanzen bzw. Ringstrukturen auf allen Ebenen der Feldbuskommunikation ermöglichen höchste Verfügbarkeit.

Durchdachtes Konzept für höhere Verfügbarkeit

Mit Flexible Modular Redundancy bietet Siemens ein innovatives Konzept zur Realisierung skalierbarer, kosteneffektiver Lösungen. Damit lassen sich mehrfache Fehlertoleranzebenen genau dort implementieren, wo sie für die jeweilige Anwendung erforderlich sind.

Deutlich einfacheres Engineering über den gesamten Safety Lebenszyklus

Die Erstellung des Standard- und Sicherheitsprogramms erfolgt im bewährten SIMATIC Manager – mit oder ohne SIMATIC PCS 7. Das reduziert neben den Engineeringkostenauch den Schulungs- und Trainingsaufwand. Sie entwerfen den sicheren Programmteil mit dem Continuous Function Chart (CFC) oder der SIMATIC Safety Matrix, dem innovativen und komfortablen Tool für Safety Lifecycle-Engineering und -Management. Dazu verwenden Sie TÜV-zertifizierte Funktionsbausteine aus der Bibliothek in S7 F Systems.

Die nach dem Cause&Effect-Prinzip arbeitende SIMATIC Safety Matrix senkt den Aufwand für Engineering, Inbetriebnahme und Wartung erheblich – bei automatischer Kompatibilität mit IEC 61511.

Vorteile auf einen Blick

  • Ein Engineeringsystem für Prozessleit- und Prozesssicherheitsanwendungen

  • SIMATIC S7-400FH, eine gemeinsame Controllerplattform für SIMATIC PCS 7 und Prozesssicherheit

  • Direkte und nahtlose Kommunikation zwischenDCS und SIS

  • Automatische Integration mit Zeitstempel versehener sicherheitsgerichteter Alarme und Meldungen

  • Flexible Modular Redundancy (FMR)
    - Peripherie und Feldgeräteredundanz unabhängig von CPU-Redundanz
    - Kein zeitbeschränkter Sicherheitsbetrieb bei Komponentenausfall ("Degraded Mode")
    - Redundanzauswahl passend zur Safety Instrumented Function (SIF)
    - Sicherheit nicht an Redundanz gebunden

  • SIMATIC Safety Matrix
    - Konfiguration der Sicherheitsfunktionen durch die bewährte Cause&Effect-Methode
    - Automatische Generierung der Sicherheitslogik in CFC
    - Benutzerfreundliche Darstellung der Safety Matrix auf der Bedienoberfläche von SIMATIC PCS 7
    - Einfache Rückverfolgung von Änderungen
    - Integrierte Funktionen für Inbetriebsetzung und Wartung (Safety Lifecycle)