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Mehrfachaufspannung mit ShopMill

Werkzeuge effektiv im Einsatz

Der Arbeitsraum eines Bearbeitungszentrums lässt sich durch die Verwendung von mehreren Aufspannungen noch besser ausnutzen. Der Vorteil, den Anwender durch die Verwendung von mehreren Schraubstöcken haben, kann allerdings in manchen Fällen durch die Anzahl der Werkzeugwechsel wieder verloren gehen. Außerdem haben sie noch einen erhöhten Aufwand für die Programmierung dieser Spannsituation.

Siemens hat gemeinsam mit der Firma Walter Bautz GmbH eine Funktion unter dem Namen Mehrfachaufspannung entwickelt, die die Werkzeugwechsel so optimiert, dass mit dem aktuell eingewechselten Werkzeug zunächst alle Operationen auf allen Aufspannungen abgearbeitet werden, bevor das nächste Werkzeug in die Spindel gewechselt wird. So lassen sich über eine menügeführte Eingabe sogar Spannwürfel oder Wendespanner einfach auf der Sinumerik programmieren – egal, ob es sich um identische oder unterschiedliche Werkstücke handelt.

Lediglich die Anzahl der Werkstücke ist durch die 99 Nullpunktverschiebungen begrenzt. Das stellt aber in der Werkstattpraxis so gut wie nie eine Einschränkung dar. Eine ausführliche Beschreibung der Programmierung mit Programmierbeispiel für SINUMERIK Operate finden Sie auf den Seiten 20-22 der Ausgabe 1/2012 des CNC4you Magazins.

Weitere Informationen für ältere ShopMill-Versionen finden Sie hier im PDF.