Success Stories: Instandhaltungspartnerschaft mit MTU Aero Engines

Know-how, Leistungsfähigkeit und Flexibilität führten zur Verlängerung um weitere sechs Jahre

Kunde:
MTU Aero Engines
München, Deutschland

Vertragslaufzeit:
01.01.2005 - 01.01.2010 und 01.01.2010 - 31.12.2015

Liefer- und Leistungsumfang:
Instandhaltung von Werkzeugmaschinen, Produktions- und Verfahrensanlagen sowie dazugehörigen technischen Einrichtungen

Die Aufgabe

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und weltweit eine feste Größe. Das Unternehmen entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe aller Schub- und Leistungsklassen sowie stationäre Industriegasturbinen. Der deutsche Branchenprimus beschäftigt rund 8.200 Mitarbeiter und ist mit Tochtergesellschaften in allen wichtigen Regionen und Märkten präsent.

Als Luftfahrtunternehmen muss die MTU höchsten Qualitäts- Sicherheitsstandards genügen. Bei der MTU kommen Maschinen und Verfahren für die Fertigung von Triebwerkskomponenten zum Einsatz, die eine sehr hohe Komplexität haben.

Im Jahr 2002 qualifizierte sich Siemens für die Entwicklung eines integralen Instandhaltungskonzepts und die Durchführung der Anlageninstandhaltung für die MTU Aero Engines am Standort München.
2010 hat die MTU Siemens-Industry für weitere 6 Jahre mit der Instandhaltung ihrer Werkzeugmaschinen, Produktions-und Verfahrensanlagen sowie der dazugehörigen technischen Einrichtungen am Münchner Hauptsitz nach DIN 31051 beauftragt.

Die Dienstleistungsvereinbarung umfasst neben der klassischen Instandsetzung und vorbeugender Instandhaltung (Inspektion, Wartung) auch die komplette Instandhaltungsplanung.


Herbert Neumeier, Senior Vice President Maintenance, Assembly and Production Services, MTU Aero Engines

Die Lösung

Siemens Instandhalter im Einsatz

Die Instandhaltungspartnerschaft umfasst neben der klassischen Mechanik-
und Elektro-Instandhaltung (Instandsetzung und vorbeugender Instandhaltung, wie Inspektion, Wartung) auch das komplette Instandhaltungsmanagement inklusive Abstimmung auf die betrieblichen Erfordernisse. Ferner ist Siemens für das Ersatzteilmanagement
(Beschaffung der benötigten Ersatz- und Verschleißteile, Lagerführung) zuständig.

Die standardisierten Instandhaltungsprozesse wurden in einem sog. Instandhaltungshandbuch beschrieben und werden über die zentrale Auftragskoordination mittels Kennzahlen gesteuert. Die über 70 hochqualifizierten Siemens-Mitarbeiter erbringen ihre Leistungen überwiegend im 2-Schicht-Betrieb. Produktionsbedingt wird bei Bedarf aber auch auf einen 3-Schicht-Betrieb erweitert.

Die wesentliche Herausforderung bei der Vertragsverlängerung bestand darin, den laufenden Instandhaltungsvertrag so zu modifizieren, dass die MTU auf zukünftige Produktionsschwankungen möglichst kurzfristig und flexibel reagieren kann. Know-how, Leistungsfähigkeit und gelebte Flexibilität erzeugten bei der MTU in der zurückliegenden Vertragsperiode eine hohe Kundenzufriedenheit und führten letztendlich zur Fortführung der Instandhaltungspartnerschaft bis Ende 2015.


Das Ergebnis

Für den Kunden bedeutet die Vertragsverlängerung vor allem:

  • garantierte Flexibilität auf eventuelle Produktionsschwankungen

  • Partnerschaft mit einem kompetenten Instandhaltungsexperten - Konzentration auf Kerngeschäft

  • Instandhaltungsvertrag mit eindeutig definierten Kennzahlen (KPIs)

  • Kostensicherheit durch kalkulierbare Instandhaltungsbudgets

  • Verringerung der Schnittstellen durch Koordination aller beteiligten Fremdfirmen und Maschinenlieferanten

  • Sicherung der Zukunftsfähigkeit durch kontinuierliche Verbesserung