Ortungsverfahren
Eine Blitzentladung erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das sich wellenförmig vom Entstehungsort aus in alle Richtungen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
Die hohe Genauigkeit von BLIDS basiert auf dem Time-Of-Arrival (TOA )-Prinzip. Aus der Differenz der in den Empfängern aufgezeichneten Zeiten wird der Blitzort berechnet. Diese Mess- und Berechnungsmethode ermöglicht nicht nur jeden Blitz mit höchster Genauigkeit zu lokalisieren sondern auch seine Polarität und Stromstärke, sowie Teilblitze innerhalb eines Gesamtblitzes zu erkennen.
Für die hochgenaue Synchronisation der Empfänger sorgen Zeitdaten der Satelliten des Global-Positioning-System (GPS).
Die ermittelten Daten werden in der Zentrale archiviert und den Anwendern in verschiedenen Leistungspaketen zur Verfügung gestellt.
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